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Newsletter - 21.Dezember 2009

Engel

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Hallo, Ihr Lieben,
hier schicke ich Euch Sananda s Weihnachtsbotschaft:


"Ich bin Sananda, grüße Dich und lade Dich ein,
Dich von meiner Präsenz berühren zu lassen.
Wenn Du mich einlädst, an Deine Seite,
so verweile ich bei Dir, während Du diese Zeilen liest,
während Du sie vielleicht in Dich einfliessen läßt,
während Du Dich vielleicht von ihnen ergreifen läßt,
Anteile von ihnen Dich vielleicht transformieren dürfen.

So ich Dir Willkommen bin,
so wandle ich an Deiner Seite,
durch diese kalten Nächte,
durch diese dunklen Nächte,
durch diese für Euch längsten Nächte des Jahres.

Es ist eine Zeit, in der Ihr vielleicht Licht und Dunkelheit
kontempliert,
eine Zeit, in der Ihr vielleicht öfter an mich, Sananda, denkt,
als zu anderen Zeiten des Jahres.

Laß mich Dir anvertrauen,
in Freundschaft,
daß bis heute ein Tropfen der Trauer meinem Herzen innewohnt,
daß ausschließlich mein Geburtstag gefeiert wird,
jedoch nicht der meines Bruders.
Nicht der meines Bruders, der mich verriet.
War er nicht eine ebenso mutige Seele?
Hatte ich es nicht leicht, im Vergleich zu ihm?
War es nicht ein Leichtes für mich, im Angesicht
seines Schattens
im Angesicht seiner Dunkelheit
das Licht zu sein
das Licht zu verkörpern?

Er jedoch hatte den Mut mich zu verraten.
Hatte den Mut, Traeger des dunklen Teils der Geschichte zu sein.

Ohne ihn hätte ich niemals zu dem erwachen können,
den Ihr heute kennt und feiert.

Heute, etliche Jahrhunderte nach der Kreuzigung
werde ich gekrönt..........und er wird nochimmer gekreuzigt.

Ich flüstere Dir zu:
nimm ihn vom Kreuz. ER hängt noch immer dort,
als Sündiger, als Gewerteter, als den Schatten verkörpernder.

Nimm meinen Bruder vom Kreuz.
Vom Kreuz des Gewertetwerdens.

Ich habe das Kreuz schon lange verlassen.
Werde als Held gefeiert,
auch wenn ich dies nie erwartet hätte.

Jedoch blutet mein Herz noch für meinen Bruder,
der mir den größten Dienst aller Dienste erwiesen hatte,
den Dienst,
mich zu verraten.

Manchmal zeugt es von einer unbeschreiblichen Seelegröße,
der zu sein,
der es dem Anderen ermöglicht,
sein Licht zu sein und seine Größe zu leben.

Wenn Du mir, Sananda, etwas schenken möchtest,
so bitte ich Dich um nichts geringeres,
als um ein Gedenken meines Bruders.

Kannst Du ihm danken, daß er mich verriet,
kannst Du ihm danken, daß er aus Liebe zu mir,
den Mut aufbrachte,
mich zu verraten,
mich zu richten,
ja, sich sogar der kurzen Täuschung hingeben konnte,
mich zu hassen?

Daß er mir dadurch ermöglichte,
zu dem zu werden,
den Du heute kennst?

ich danke ihm
und lade Dich ein, an meiner Seite zu verweilen,
um Dich mir in meinem Danke anzuschliessen.


Ich lade Dich ein, mir beizuwohnen,
in Deinem Bewußtsein
schliesse für einige Momente die Augen,
in dieser längsten Nacht der langen Nächte

und kontempliere,
wer Dich in diesem Jahr oder in diesem Leben

... verraten hat ?
... gekreuzigt hat ?
... betrogen hat ?

und Dir somit das Geschenk darreichte,
es wählen zu können, darin Dein leuchtendstes Licht zu sein,

darin in Deiner Größe zu wandeln,

darin Vergebung, Mut, Gleichgewicht
und die Tugenden, die Deine Seele Dich zu verinnerlichen bat,

zu erfahren.

Wie könntest Du ohne diese Hilfestellung der vermeintlichen Dunkelheit wissen,
daß Du so viel Licht zu verkörpern in der Lage bist?

  • "Danke, für den Schmerz, den Du mir bereitet hast."

  • "Danke, daß Du mir ins Gesicht gelogen hast.
    Ich schwieg nicht, weil ich es nicht merkte,
    sondern, weil es mein Auftrag war, Dir weiterhin meine Liebe zu schenken
    und diese Deine Größe erinnern zu dürfen, die Du selbst sekundenweise vergisst."

  • "Danke, daß Du mich enttäuscht hast.
    Danke, daß Du mir die Möglichkeit geschenkt hast, mich täuschen und somit ent-
    täuschen zu lassen."

  • "Danke für die schwierigsten aller gemeinsamen Momente. Sie ermöglichten die Geburt meines neuen Selbstes."

Ich bin Sananda und ich bitte Dich, dieses Bewußtsein Dich durchströmen zu lassen,

in dieser dunkelsten aller Nächte Dein strahlendstes Licht zu sein,

eventuellen Momenten der Einsamkeit mit Deiner größten Zuversicht ins Gesicht zu blicken
und Dein Licht erstrahlen zu lassen.

Sei das Licht, in Deiner Einsicht, Deiner Nachsicht, Deiner Vergebung.
Sei das Licht, in Deinem Erkennen, wo Du es warst, der den Schatten gelebt hat.
Sei das Licht in Deiner Erkenntnis, wann Du der Gekreuzigte und wann du der Kreuzigende gewesen bist.
Sei das Licht in Deiner Ehrlichkeit, in Deiner Kontemplation.

Auch in Deinem Leben gibt es den Bruder,
der Dich verraten hat

und der dennoch geehrt, geachtet und gefeiert werden darf.

Auch Dein Bruder, der Dich vielleicht auf seine Art gekreuzigt hat,
darf vom Kreuze gehoben werden,
welches er sich allein durch seine Art, Dich vielleicht verraten zu haben,
manifestierte.

Ich bin Sananda und ich erinnere Dich an Deine Größe,
erkennen zu können,
daß es gerade Deine dunkelsten Stunden waren,
gerade Deine einsamsten Stunden waren,
die Dich zu der oder dem haben werden lassen,
der Du heute bist.

Sieh den Dienst Deines Bruders,
des Bruders, der Dich vermeintlich enttäuschte,
und Dir somit die Möglichkeit gab,
Dich in den Himmel Deines Bewußtseins heben zu lassen.

"Danke, daß Du die Rolle des Schattens spieltest,
damit ich das Licht erinnern und verkörpern konnte."

Dies sind meine Worte des Dankes,
dies ist mein Gebet für meinen geliebten Bruder,
das ich in diesen Nächten gen Himmel sende,
in diesen Nächten, in welchen ich so häufig erinnert werde,
und in welchen er so häufig Vergessenheit erfährt."

Sananda, 20.12.09



Ich wünsche Eúch eine gesegnete Wintersonnenwend-und Weihnachtszeit,
und einen kraftvollen Jahreswechsel!

Viel Licht und Liebe

Rhiannon

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